Literaturpreise verfolgen das Ziel, bemerkenswerte Autor*innen und wertvolle Bücher einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Sie dienen interessierten Leser*innen zur Orientierung im Dickicht der literarischen Produktion und lassen sie den Weg finden zu außergewöhnlichen Werken der Weltliteratur.

Fachkundige, unabhängige Juror*innen haben im Jahr 2021 Autor*innen und ihre Werke mit den unterschiedlichsten Buchpreisen ausgezeichnet: bedeutende Werke der Sprachkunst, der spannenden Vermittlung von Wissen und Werten oder einfach nur solche, die Leser*innen wunderbar zu unterhalten vermögen.

Eine Auswahl wird Besucher*innen der Bücherwelten präsentiert, bevor sie ihre Reise durch die Öffentlichen Bibliotheken Südtirols antritt.

Alle preisgekrönten Bücher können in der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann ausgeliehen werden.

Die Liste der ausgezeichneten Bücher aus dem Jahr 2021 finden Sie hier

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Menschwerdung eines Affen
eBook

Behrend, Heike

Menschwerdung eines Affen : Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung

Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2020

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Titel / Verantwortliche: Menschwerdung eines Affen : Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung

Veröffentlichung: Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2020

Physische Beschreibung: 278 S.

ISBN: 9783751803045

Datum:2020

Sprache: Deutsch (Sprache des Textes, der Filmmusik usw.)

Notiz:
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Abstract: Heike Behrend studiert Ethnologie in den politisch bewegten Sechzigerjahren; ihre erste Feldforschung führt sie Ende der Siebzigerjahre in die keniani schen Tugenberge; Mitte der Achtzigerjahre begibt sie sich auf die Spuren der HolySpiritBewegung im Norden Ugandas. Während der AidsEpidemie arbeitet sie über die katholische Kirche in Westuganda, und schließlich erforscht sie an der kenianischen Küste die lokalen Praktiken von Straßenfotografen und Fotostudios. Diese Autobiografie der ethnografischen Forschung erzählt keine heroische Erfolgsgeschichte, sondern berichtet von dem, was in den herkömmlichen Ethnografien meist ausgeschlossen wird – die unheroischen Verstrickungen und die kulturellen Missverständnisse, die Konflikte, Fehlleistungen sowie Situationen des Scheiterns in der Fremde.So lädt dieses Buch zu einem freimütigen Blick auf die Ethnologie als Poetik sozialer Beziehungen ein. In den wenig schmeichelhaften Namen – "Affe", "Närrin" oder "Kannibale" –, die der Ethnologin in Afrika gegeben wurden, wird sie mit fremder Fremderfahrung konfrontiert und muss sich fragen, welche Wahrheit diese Bezeichnungen zum Ausdruck bringen, welche koloniale Geschichte sie erzählen und welche Kritik sie an ihrer Person und Arbeit üben. Mit dem Bericht über vier ethnografische Forschungen in Kenia und Uganda in einem Zeitraum von fast fünfzig Jahren reflektiert Heike Behrend auch die Fachgeschichte der Ethnologie und die Veränderungen des Machtgefüges zwischen den Forschenden und den Erforschten, die sie am eigenen Leib erfährt.